Gute Ideen besser erschließen

„Es gibt einen Grund dafür, dass wir auf die meisten Mission Statements ziemlich zynisch reagieren. (…)  Die meisten hören sich hohl an, weil sie in der Praxis nicht das Handeln und die Entscheidungen beeinflussen. Wenn nicht der gemeinsame Sinn, die gemeinsame Aufgabe die Entscheidungsfindung beeinflussen, was ist es dann?“

Frederic Laloux, Reinventing Organizations

Zeichnungen sind eine gute Möglichkeit, Inhalte zu reflektieren und zu vertiefen. Beim gemeinsamen Visualisieren der Inhalte erschließen sich wesentliche Aspekte, die vorher unklar waren.

Wen man etwas verstanden hat, kann man es auch zeichnen. Umkehrschluss: wenn man etwas zeichnerisch ausarbeitet, kann man es besser verstehen.

Zitate visualisieren

Diese Karikatur ist ein gutes Beispiel, weshalb es sich empfiehlt, Informationen per Zeichnungen zu visualisieren.

Foto und Zitat drauf? Langweilig! Und wo wäre der Inhalt der Aussage?

Besser als ein Promi-Foto: eine Karikatur (weil unterhaltsamer).

Es handelt sich um ein Zitat? Handschrift statt Typographie!

Wie kann ich das Steve Jobs Zitat visuell unterstützen? Hungry und Foolish? Alberne Verbindung aus Apple, Steve Jobs` Rollkragen und „essendem“ Wurm.

Bildidee Abfotografieren? Schwierig. Collage aus Stock-Material? Aufwendig, schwer zu erkennen. Gezeichnet? Keine 30 min., und man hat eine klare und lebendige Visualisierung.

Informationsverarbeitung im Gehirn

Informationen werden durch geistige Bilder verarbeitet. 
Wenn unsere Kommunikation falsche Bilder weckt, kommt es zu Missverständnissen.
Neue Informationen brauchen neue Bilder, damit sie verstanden und verinnerlicht werden können.

Visualisierung als Kompass

Werte, Ziele, Intentionen … haben wir nicht konstant auf dem Schirm. Im Alltag sind wir mit konkreten Problemstellungen beschäftigt.

Die Lösung: Unsichtbares sichtbar machen. Probleme im Kontext seiner Intentionen zu lösen hat eine andere Qualität als „Feuerlöscher-Politik.“

Was kostet (k)eine Visualisierung?

Die Kosten einer Visualisierung

Unter den wiederkehrenden Fragen in Bezug auf Visualisierung ist die Kostenfrage der absolute Favorit.

Zahlen sind aber nicht der wesentliche Teil der Antwort.

Vielmehr geht es um den eigentlichen Bedarf.

Sie haben einen ständig wiederkehrenden Erklärungsbedarf? Sie brauchen ein Erklärfilm oder eine Info-Grafik.

Die Ausrichtung ihres Unternehmens ist kaum jemanden klar? Die Werte ihres Unternehmens schwirren am Rande der Wahrnehmung umher? Sie brauchen ein Schaubild, das unsichtbares sichtbar, und vages konkret macht.

Die Inhalte eines Events sind Sinn und Zweck der Übung, und sollen verinnerlicht werden? Sie brauchen einen Graphic Recorder.

Ist der Bedarf also gegeben, ist nicht “der billige August” gefragt, sondern ein Visualisierer, der in ihrem Bereich genug Erfahrungen hat um die Visualisierung zeit- und kosteneffizient umzusetzen.

Kreatives Arbeiten: Die Schönheit der Fehler

Kreative Arbeit bringt einige Fallstricke mit sich: „gut,“ „schlecht,“ „richtig“ und „falsch“ sind hier meistens subjektiv. Die Möglichkeiten, ein kreatives Problem zu lösen, sind endlos. 

Die Kunst, innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens ein brauchbares Ergebnis zu erzielen, besteht darin, einerseits ein klares Ziel zu verfolgen, andererseits den Weg dahin zu genießen.

Der Schlüssel ist eine gesunde Fehlerkultur:

Irrelevante Faktoren gilt es auszuhalten. Andernfalls führen sie auf Abwege. 

Relevante Faktoren müssen im Vorfeld definiert werden. Nur so kann man jenseits der subjektiven Eindrücke erkennen, ob der kreative Prozess auf dem richtigen Weg ist.